Ist der Stadt Radebeul die Meinung der BürgerInnen egal?

Sind die Forderungen Radebeuler BürgerInnen nach Transparenz im Zusammenhang der Diskussion um den Verkauf des Weingutes Weinbergstraße 48 und einem gewissen Grad an Mitspracherecht unberechtigt?

Die Partizipation der BürgerInnen sowie Transparenz, Fairness und  Offenheit betrachtet Martin Oehmichen als Bringschuld der Stadtverwaltung und des Stadtrates. Unterschiedlichste Formen der   BürgerInnenbeteiligung bei Infrastrukturprojekten, Planungsverfahren, Besitzverkäufen… sollte man stärker fördern und einbeziehen. Das Zusammentragen vielfaltiger Ideen, Möglichkeiten und Perspektiven wird nur bei einer breiten Beteiligung aller, die an einer Entscheidung teilhaben wollen ermöglicht. Diese Art der Entscheidungsfindung ist für das Finden der besten Lösungen grundsätzlich wünschenswert. Die Umsetzung guter Ideen muss nicht immer teurer sein. Schlecht begründete Entscheidungsfindungen hinter verschlossenen Türen hingegen begünstigen die Vorteilnahme Einzelner und führen zur Frustration der BürgerInnen.

Aus diesen Gründen unterstützt Martin Oehmichen die Bemühungen der Bürgerinitiative „Erhalt der historischen Weinbaulandschaft Radebeuls und des Denkmals Weinbergstraße 48“, Transparenz der Nutzungsbestimmungen und der Vergabe des Weingutes Weinbergstraße 48 anzustreben.

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