Kanada: Reisewarnungen für Ostdeutschland

Die Regierung von Kanada hat Sicherheitswarnungen explizit für Ostdeutschland veröffentlicht. Es ist beschämend aber allein aufgrund der Ereignisse der vergangenen Tage, mit Attacken auf Flüchtlinge, Demokraten und Pressevertreter leider nachvollziehbar.

Begründet wird die Reisewarnung damit, dass „extremistische Jugendbanden… in Teilen Ostdeutschlands eine Bedrohung darstellten“ die Mitglieder dieser Banden sind bekannt dafür, „Personen wegen ihrer Rasse oder ihres ausländischen Aussehens zu belästigen oder direkt zu attackieren“.

Irreführend an der Reisewarnung ist jedoch, dass nur von „Jugendbanden“ gesprochen wird. Denn auch von den „Ruheständler-Banden“ die regelmäßig hetzend durch die Straßen ziehen oder beispielsweise pöbelnd teilweise Steine oder Flaschen schmeißend vor Unterkünften von von Asylsuchenden stehen geht eine erhebliche Gefahr aus!

Ostdeutschland, dem Freistaat Sachsen und dem Kreis Meißen muss spätestens jetzt bewusst sein das wir ein Naziproblem haben und die in Brandanschlägen gipfelnde Hetze nicht mehr als Äußerungen „Besorgter Bürger“ oder „Asylkritiker“ antuen, sondern müssen jetzt entschlossen diesen Demokratiefeinden deutlich Wiedersprechen und endlich das vielseitige zivilgesellschaftliche Engagement wie beispielsweise von „Bunten Meißen“, dem „Bunten Radebeul“, der „AG Asylsuchende Großenhein“ und die vielen weiteren Aktiven unterstützen!

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