Mitmachen – Für ein fahrradfreundliches Radebeul

In Radebeul nutzen 21,5 Prozent ihr Fahrrad als Verkehrsmittel im Alltagsverkehr. Dies ist ein absoluter Spitzenwert. Als Vergleich würde ich Dresden mit 16 Prozent und Leipzig mit 14,4 Prozent Fahrradanteil nennen. Dieses Ergebnis ist nicht auf die Fahrradfreundlichkeit unserer Stadt zurückzuführen. (mehr …)

Kahlschlag auf Weingut Hoflößnitz

Am 5. September wurden auf dem Gelände des Weingut Hoflößnitz unzählige Bäume gefällt. Der Zeitpunkt der Baufällungen ist nicht nachzuvollziehen. Laut Paragraf 39 des Bundesnaturschutzgesetzes ist es ab 1. März bis 30. September außerhalb des Waldes verboten Bäume, Hecken, Gebüsche und andere Gehölze abzuschneiden oder bis auf den Wurzelstock zurückzuschneiden. Mit dieser Schonzeit soll unter anderem den vielen Vogelarten, aber auch Insekten und kleinen Säugetieren der notwendige Nist-, Brut-, Wohn- und Zufluchtsraum erhalten werden.
Auf dem Gelände der Hoflößnitz soll Aufgerebt werden. Neue Rebflächen sollen zu einem höheren Ertrag und damit zu einer Gewinnsteigerung führen. Der derzeitige Fällungszeitpunkt wäre jedoch selbst mit der Begründung einer Aufrebung nicht nachzuvollziehen. (mehr …)

Pflegenotstand: Für Selbstbestimmung keine Zeit!

Der Mangel von engagierten und kompetenten Fachkräften sowie die mangelnde Attraktivität von Arbeitsplätzen stellen alle sozialen Dienste und Einrichtungen vor große Herausforderungen.
Menschen mit einer Beeinträchtigung, die mehr oder weniger Unterstützungsbedarf haben, müssen möglichst selbstbestimmt am Leben der Gesellschaft teilhaben können. Das Selbstbestimmungsrecht der pflegAusbildung, ebedürftigen Menschen muss garantiert werden. Dazu ist es notwendig, die Wünsche und Ziele der Menschen in den Mittelpunkt zu stellen. Pflege- und Assistenzkräfte haben die Aufgabe, sich auf die Bedürfnisse der Hilfebedürftigen einzustellen. Hierzu braucht man ausreichend engagierte und kompetente Fachkräfte. (mehr …)

10 Jahre Flutkatastrophe, Sachsen versiegelt weiter!

Die Flutkatastrophe 2002 in Sachsen jährt sich derzeit zum zehnten Mal. Wir haben die tragischen Ereignisse von damals alle noch vor Augen und fragen uns was hat sich seither in Sachen Schutzmaßnahmen getan.
Während der Flutkatastrophe im Sommer 2002 schienen sich alle einig. Es muss ein Umdenken im Umgang mit unserer Umwelt geben. Wir müssen im Umgang mit unseren Böden, den Flüssen und mit der Art der Energieerzeugung deutlichen Änderungen vornehmen. (mehr …)

Bürgerbeteiligung in Radebeul unerwünscht

Dass die Stadtverwaltung öffentliche Diskussionsabende als unglücklich empfindet scheint Methode zu haben. Man sieht zum Beispiel am Gebäudeverkauf Weinbergstraße 48, Verkehrslösung Meissnerstrasse und der Grundschule Oberlößnitz, dass die BürgerInnen eine Beteiligung und Einbeziehung an Entscheidungen fordern. Dies ist ihr gutes Recht, welches ihnen jedoch nur minimalst eingeräumt wird. (mehr …)

Informationsbedürftige Radebeuler

Endlich war es so weit: Freitag neun Uhr. Das einzige, welches die Euphorie auf ein gutes Gelingen spannender und informativer Gespräche mit den Radebeuler Bürgern bremste, war das Wetter. Regen und geringe Temperaturen ließen leider nur wenige Besucher des Wochenmarktes vermuten. Nach der ersten Stunde durften wir überrascht feststellen, dass unsere Erwartungen bei weitem übertroffen wurden. Sehr  viele BürgerInnen trotzten dem schlechten Wetter, und ließen sich auf Gespräche ein.
Die Themen waren sehr unterschiedlich. Sie reichten von regionalen Problemen, wie dem Stadtteilzentrum Radebeul Ost, dem Flutschutz in Radebeul West, familienfreundlicheren Stadtgestaltungen, kulturellen Kürzungen und der Jugendförderung, bis hin  zu bundespolitischen und europäischen Themen.
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VISIONEN WAGEN!!!

Es ist Sommer, Zeit das was passiert. Wir alle sollten die Chance nutzen, die sich uns bietet und uns in Entscheidungen, welche unsere Zukunft betreffen einmischen.
Ein bekannter Politiker sagte: „Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen“, wir aber sagen: Visionen wagen! Wir finden uns nicht damit ab, dass die Dinge so sind wie sie sind, sondern stellen das was unveränderbar gilt in Frage. Wir haben unseren eigenen Kopf und denken auch mal quer.
Wir Grüne nehmen die ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Probleme ernst. Wir denken, es gibt noch viele junge Leute, die bei uns mitmischen sollten. Deshalb wollen wir vor Ort, gezielt Menschen zwischen 18 und 30 Jahren zum politischen Einmischen und Handeln zu ermutigen. Ein motiviertes Team von jungen Leuten aus Radebeul und Umgebung lädt euch zu interessanten und natürlich informativen Diskussionen ein.